Erkrankungen, deren Behandlung mit einer Einschränkung der Fruchtbarkeit einhergehen kann

Immer mehr Menschen werden sich im Laufe ihres Lebens mit der Diagnose einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung und deren Behandlung auseinandersetzen müssen. Glücklicherweise bieten die chirurgischen und medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten von Krebserkrankungen die Chance auf Heilung. Daher kann es bedeutsam sein, sich auch mit den Folgen für das Leben „danach“ auseinander zu setzen.

Einige Erkrankungen und deren Therapien können das Eierstock- bzw. Hodengewebe schädigen und damit potenziell zur Unfruchtbarkeit und zu Hormonmangelerscheinungen führen (bei der Frau sind vorzeitige Wechseljahre die Folge). Chemotherapie und Bestrahlung, die in vielen Fällen notwendig sind, um Krebserkrankungen zu behandeln, schädigen leider nicht nur Krebszellen, sondern je nach Medikament und notwendiger Dosierung auch Keimzellen, also Ei- und Samenzellen. Gelegentlich werden auch nicht-bösartige, rheumatologische oder autoimmunologische Erkrankungen mit Zytostatika behandelt; dies aber zumeist über einen längeren Zeitraum und in einer niedrigen Dosis.

Hier finden Sie eine Übersicht der häufigsten Erkrankungen, bei denen bzw. bei deren Behandlung Massnahmen zur Erhaltung der Fruchtbarkeit diskutiert werden sollten.