Gesetzentwurf zur Fertilitätsprotektion durch Deutschen Bundestag verabschiedet

Die langjährige Arbeit vieler Beteiligter hat sich endlich zum Nutzen der Patientinnen und Patienten ausgezahlt! Zu unserer großen Freude wurde durch den Bundestag am 14.03.2019 der folgende Gesetzentwurf verabschiedet:

„Der Leistungsanspruch der künstlichen Befruchtung nach § 27a wird um die Möglichkeit der Kryokonservierung ergänzt, wenn aufgrund einer Erkrankung (z. B. einer Krebserkrankung oder einer rheumatologischen Erkrankung) und deren Behandlung mittels einer keimzellschädigenden Therapie die Gefahr der Unfruchtbarkeit besteht und eine Kryokonservierung von Ei- oder Samenzellen oder Keimzellgewebe erforderlich ist, um eine zukünftige künstliche Befruchtung mit Hilfe der kryokonservierten Ei- oder Samenzellen oder des kryokonservierten Keimzellgewebes zu ermöglichen.“

(https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/T/TSVG-GE_Bundestag.pdf)

Nun wird der sogenannte GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss) den genauen Leistungsumfang und andere Details der Umsetzung festlegen. Geplant ist das Inkrafttreten des Gesetzes im Mai 2019. Ob dieser Zeitplan eingehalten werden kann, lässt sich derzeit nicht beurteilen.

Wir werden selbstverständlich auf unserer Homepage berichten, sobald weitere Details feststehen.